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FLEISCHER

Die Entstehung der Omniebusse von Fritz Fleischer

Am 21 Dezember 1903 wurde Fritz Fleischer in Gera geboren. Nach dem Tod seines Vaters unterstützten Fritz Fleischer und sein Bruder Kurt Fleischer Ihre Mutter, indem Sie neben der Schulzeit arbeiten gingen. In der Geraer Kutschwagen-Fabrik absolviert Fritz Fleischer seine Lehre zum Stellmacher (auch Wagnerei). Während seiner Gesellenjahre arbeitet Fritz Fleischer in einigen Fabriken. Sein Interesse am Automobilbau war geweckt und er begann ein Fernstudium an der Universität.

1927 übernahm Fritz Fleischer mit seinem Kollegen Werner Bergner eine ehemalige Hofwagenfabrik – die Geraer Karosserie- und Fahrzeugfabrik für Karosseriereparatur und den Bau von Aufbauten und Anhängern.

1930 verließ Werner Bergner aus Gesundheitlichen Gründen das Unternehmen. Fritz Fleischer legte unterdessen seine Meisterprüfung ab und führte das Unternehmen allein weiter. Neue Produktionsmaschinen ließen das Unternehmen weiter expandieren.

1945 wurde seine Fabrik während eines Bombenangriffs in den letzten Kriegstagen schwer beschädigt. Fritz Fleischer wurde lebensgefährlich verletzt. 8 Mitarbeiter starben. Anfang Juli wurde seine Fabrik durch eine Gasexplosion in der Nachbarschaft restlos zerstört. Im September nahm die Fabrik unter der Führung von Fritz Fleischer wieder Ihren Betrieb auf. Das Unternehmen spezialisierte sich vorerst auf den Aufbau von Karossieren auf vorhandenen Wehrmachtsbeständen der Roten Armee und Kundenanfragen.

1947 begann Fritz Fleischer mit seinem Ingenieur Martin Seipolt die ersten Omniebusaufbauten von gelieferten Fahrgestellen.

1953 wurde aus fadenscheinigen Gründen ein Haftbefehl gegen Fritz Fleischer erlassen und sein Vermögen beschlagnahmt. Nach einer Untersuchungshaft von Zwei Monaten wurde er freigesprochen und erhielt sein Vermögen zurück. Er blieb weiterhin in der DDR und produzierte vorerst moderne Omniebusse.

1958 erhielt sein Unternehmen eine staatliche Beteiligung für den Bau von Omniebussen. Es begann der Bau von den berühmten Omniebustypen S2 und S2.

1962 wurde der Typ S 3 als Linienbus für den Stadtverkehr und Stadtrundfahrten für die Berliner Verkehrsbetriebe gebaut.

1963 bis 1965 wurde die Omniebusproduktion nahezu eingestellt, da das Unternehmen ca. 200 Röntgenzüge auf SIL-Fahrgestellen für die Sowjetunion produzieren musste.

1970 begann der Bau des Fleischer S4.

1972 nach einer zweiten Verstaatlichung wurde der Beliebte S5 gefertigt und wurde bis 1990 unverändert produziert. Diese Fleischer Oldtimerbusse können Sie noch heute bei Apollo Oldtimer mieten.

1973 wurde Fritz Fleischer als Werkdirektor abberufen.

Nach der Wende wurde das Unternehmen verkauft. Die Produktion von Omniebussen wurde eingestellt und das Unternehmen geschlossen.

Das Unternehmen hat bis zu seiner Schließung um die 1000 Busse produziert.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Fleischer_(Unternehmen)

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