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Ikarus Geschichte Imre Uhry

IKARUS

Imre Uhry – die Geschichte der Ikarus Fahrzeugbau AG

1895 gründete der Ungare Imre Uhry in Budapest eine Werkstatt für Schmiede- und Wagenbau und legte damit den ersten Grundstein für die heutige Ikarus Fahrzeugbau AG.

1908 wurden neben Schlosserteilen nun auch erste Fahrzeuge produziert.

1920 verließ der erste LKW die Halle.

1924 wurden die ersten Omniebusaufbauten produziert.

1927 begann erstmal die Sie Serienproduktion auf dem Raba Chassis. Bis 1929 wurden über 1000 Fahrzeugaufbauten produziert und ausgeliefert.

1932 wurde ein Liquidationsverfahren gegen das Unternehmen eingeleitet, da Weltwirtschaftskrise an Imre Uhry ebenfalls seine Spuren hinterlassen hat. Noch während des laufenden Verfahrens kauften die Söhne von Imre Uhry den Großteil des Maschinenparks und gründeten kurzerhand 1933 die „Gebrüder Uhry Automobilkarosserie- und Fahrzeugwerke GmbH“.

1942 das Unternehmen konnte weiterwachsen und beschäftig rund 800 Mitarbeiter. Während des Krieges ist Unternehmen weitgehend damit beschäftig, neben der Rüstungsaufträge, auch die Fahrzeuge der Roten Armee zu reparieren. Bei Kämpfen in Budapest wurde das Unternehmen vollständig zerstört.

1945 beginnt der der Wiederaufbau der Werkhallen des Unternehmens. Weiterhin repariert das Unternehmen die Fahrzeuge der roten Armee. Nebenbein hilft das Unternehmen beim Aufbau der vorläufigen Donau-Brücke. Aufgrund niedriger Auftragszahlen droht die Schließung des Unternehmens.

1947 rollt der erste Omniebus vom Typ „TR5“ aus den Werkshallen.

1948 rollt dann der erste selbsttragende Omnibus aus den Werkshallen von Budapest. Die Uhri Werke werden aufgrund der schlechten Verkaufszahlen gemeinsam mit der Ikarus Maschinen- und Metallwaren AG (1916 wurde die Ikarus Maschinen- und Metallwaren AG von Erney Móric und Jenõ Vécsel gegründet) verstaatlicht und zu einem Unternehmen gebildet.

1949 entstand so das Unternehmen namens Ikarus Karosserie- und Fahrzeugwerk.

1951 wird der Ikarus 30 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt. Der Omniebus verfügt über ein selbsttragendes Gerippe mit einem Motor von Csepel-Motor und 125 PS.

1952 folgt Ikarus 66, der erste Omniebus mit Heckmotor.

1954 begann die Serienproduktion des Ikarus Typ 55 und 66. Bis zum Produktionsende 1973 wurden mehr als 16.500 Omniebusse hergestellt. Im selben Jahr rollten die Nachfolger Modelle 601 und 602 vom Ikarus Typ 60 vom Band.

1960 wurde der Nachfolger Ikarus Typ 311 vom Ikarus Typ 31 produziert.

1962 wurde für den umfangreichen Verkehr in den Großstädten größere Omniebus Modelle des Typ 556, 557 und 180 produziert.

1967 wurde die neue Modellreihe des Ikarus Typ 200 vorgestellt. Aufgrund des RGW-Abkommens wurde das Modell mehr als 15.000 im Jahr produziert, somit war das Unternehmen kurzzeitig der größte Omniebushersteller der Welt. Das Modell erfreut sich weltweiter Beliebtheit und erhielt allerhand internationale Preise und wurde in über 50 verschiedene Länder verkauft. Bis zur Einstellung der Modellreihe wurden mehr als 270.000 Omniebusse des Typs 200 produziert. Während der Anfertigung von Omniebussen produziert das Unternehmen zahlreiche verschiedene Modelle von Flughafen-Vorfeld-Busse, Stadtrundfahrten und Cabrioletbusse.

1989 nach der Wende und der politischen Veränderung gingen die Verkaufszahlen zurück.

1991 wurde Ikarus in zwei unabhängige Firmen unterteilt. Einmal die Ikarus Fahrzeugbau AG, die spezialisiert war auf den Bau von Linienbussen und die EAG, die sich ausschließlich auf den Bau von Luxus- und Midibussen konzentrierte. Durch die Privatisierung konnten nun auch Kooperationen mit anderen Omniebusunternehmen geschlossen werden.

1995 feierte Ikarus sein 100jähriges Firmenjubiläum.

1999 wurde Ikarus Mitglied der Irisbus-Gruppe.

2006 aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der niedrigen verkaufszahlen, wurde die Firma wiederverkauft. Die Produktion wurde eingestellt und die Werke geschlossen. Die Markenrechte IKARUS erwarb Gábor Széles.

2010 gelang Ikarus mit staatlicher Unterstützung ein Neuanfang. Seitdem produziert Ikarus gemeinsam mit Rába verschiede Busmodelle.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/

Foto:
FORTEPAN / Nagy Gyula
Angyalföldi Helytörténeti Gyűjtemény
Großmann

Imre-Uhry-Ikarus

1939 – Imre Uhry – Ukraine, Uzhok

Ikarus IK30 Autobus

1952 Ikarus IK30 Autobus in Ungarn

Ikarus Modell Typ 311 Vorderansicht

1954 Ikarus Typ 311

Ikarus MOdell Typ 55

1964 Ikarus Typ 55

Ikarus Typ 66

1968 Ikarus Typ 66 in Guben

Ikarus Modell Typ 311

1969 Ikarus Typ 55.52

Omniebus Ikarus 250 in Budapest

1970 Ikarus Typ 250sl

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